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EL 150 − Einsatz und Verwendung

Durchforstungsgerät K.Fo

Der Freischneider mit dem Motor der ES 35C wurde ab 1965 hergestellt und hatte die offizielle Bezeichnung "Durchforstungsgerät K.Fo". Diese Durchforstungsmaschine diente zur Pflege von Kulturflächen und Jungbeständen sowie zum Abschneiden von Unterholz. Mit vollem Tank hatte das Gerät eine Masse von 16,4 kg und war damit in der DDR nicht für die Bedienung durch Frauen geeignet.

Freischneider K.Fo

Man hatte die Wahl zwischen drei verschiedenen Anbaugeräten, Hackmesser, Kreissäge oder Mini−Kettensäge. Die folgenden Bilder zeigen die Motoren des Freischneiders, sowie das komplette Gerät mit Hackmesser und Mini−Schwert.

Freischneider K.Fo

K.Fo K.Fo K.Fo K.Fo

Ende der 80er Jahre wurde der Nachfolger K.Fo/A entwickelt. Dieser hatte jetzt einen Motor vom Typ EL 65. Auf der Seite über den EL 65 ist ein solches Gerät beschrieben.

Motorhacke MH 65

Die Motorhacke MH 65 (DDR−Standardbezeichnung P 490) wurde von der Manhardt Landmaschinenbau KG Wutha hergestellt (später VEB Gartenbautechnik Wutha), und war in erster Linie als Pflegegerät für leichte Böden konzipiert. Der SEL 100/1 treibt über einen elastischen Keilriemenantrieb mehrere in Kugellagern und im Vollölbad gebettete Getrieberäder und damit die Hackwelle an. Diese setzt sich aus einzelnen Messergruppen zusammen, die wahlweise von 16 cm bis auf 54 cm aneinander gesteckt werden können. Es wurden Arbeitstiefen von 5−12 cm erreicht, je nach Anzahl der aufgesteckten Messer und Bodenbeschaffenheit. So war eine Arbeitsleistung von bis zu 2000 m²/h möglich. Es standen drei verschiedene Hackmesser zur Verfügung, ein Häufelkörper sowie ein gummibereiftes Stützrad. Der Motor bekam den größeren Auspuff der ES 35B und der Antrieb der Hackwelle erfolgte über die Fliehkraftkupplung des Motors. Nachfolgend drei Prospektbilder.

MH 65 MH 65 MH 65

Da auch die Transporte im Gartenbau einen immer größeren Platz einnahmen, wurde die Motorhacke MH 65 so konstruiert, das sie mit wenigen Handgriffen zu einem Kleintransporter umgerüstet werden konnte. Dazu wurden einfach die Hacksterne durch zwei gummibereifte Laufräder ersetzt und ein spezieller Anhänger anstelle des Bremsspornes angekuppelt. Der Anhänger verfügte über zwei Bandbremsen, die mit einem Fußbremshebel betätigt wurden. Bei einer Höchstgeschwindigkeit von 6 km/h konnten max. 200 kg geladen werden. Die MH 65 kostete nach vorliegenden Angaben komplett mit Anhänger 2193 Ost−Mark. Hier ein Prospektfoto.

MH 65

Hier eine der ersten Motorhacken von 1965 mit der Maschinennummer 027.

MH 65

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Hier eine weitere MH 65:

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Garantieurkunde und Reparaturauftrag:

MH 65 MH 65


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