Hier möchten wir Pomssenschlepper aller Typen und Ausführungen vorgestellen, die im Originalzustand belassen wurden und noch bis heute im Einsatz sind. Aber auch restaurierte und umgebaute Fahrzeuge sollen hier einen Platz erhalten und der Öffentlichkeit mit einigen Bildern vorgestellt werden. Die Fotos wurden uns von den Besitzern der Schlepper freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Diese Galerie soll ständig erweitert und vervollständigt werden. Als erstes ein DFZ 632 mit Hubeinrichtung, Standort: Dresden.


Hier ein DFZ 632−1K, Baujahr 1970, früherer Einsatzort war ein Stahlwerk in der DDR. Jetziger Standort: Daun in der Eifel.

DFZ 632 DFZ 632 DFZ 632 DFZ 632 DFZ 632


Als nächstes ein DFZ 632, Standort: Reinsdorf. Dieses Fahrzeug wird zur Zeit restauriert.

Aktualisierung 2011: Neuer Standort Schnellroda, mittlerweile wurde das Fahrzeug restauriert und befindet sich jetzt wieder in einem perfekten Zustand. Hier die aktuellen Bilder:


Der folgende DFZ 632/1 ohne Fahrerschutzdach ist der erste von zwei Schleppern und wurde von seinem neuen Besitzer bereits wieder hergerichtet. Das Baujahr ist 1970 und die Seriennummer 5119. Das Fahrzeug stammt vermutlich aus der Gegend um Leipzig und befindet sich jetzt in 06886 Lutherstadt Wittenberg. Zur Zeit wird an einer Zulassung mit H−Kennzeichen gearbeitet, die Abnahme erfolgt dann mit der Originalbereifung. Jetzt sind vorn Räder vom Barkas B 1000 und hinten von einem Radlader montiert. Die Pomssenschlepper wurden zu keinem Zeitpunkt mit einer Differentialsperre ausgeliefert. Die groben Reifen machen somit das Fahren auf unbefestigten Wegen und Wiesen erst möglich. Fragen zu diesem Fahrzeug werden vom jetzigen Eigentümer gern beantwortet. Hier die Kontaktadresse: dfz632@freenet.de



Hier das zweite Fahrzeug aus Wittenberg. Der Schlepper wurde mittlerweile verkauft, und ist jetzt in der Region Gera im Einsatz.

Aktualisierung 2011: Zwei Jahre hat es gedauert, bis der Schlepper durch den neuen Besitzer seine stahlblaue Farbe wieder erhalten hat. Das komplette Fahrzeug wurde sandgestrahlt, Motor, Getriebe und Achsen überholt, neue Elektrik verlegt. Hier die aktuellen Bilder dieses sehr schönen Fahrzeuges.


Und hier der dritte, 1974 gebaute, DFZ 632/1−F von Heiko aus Wittenberg. Dieses Fahrzeug hat eine Straßenzulassung, kostet 112 € Steuern im Jahr und ist über die LVM als Oldtimer versichert für 36,58 €. Die LVM hat das Fahrzeug anstandslos als Oldtimer versichert, auch ohne H−Kennzeichen und ohne Gutachten. Auf dem rechten Bild sieht man die Abdeckung für die Laufflächen der breiten Hinterräder. Das war die Vorraussetzung für die Eintragung der breiten Räder durch den TÜV. Die Räder haben die Größe 10,0/70−15,3.


Dieser Schlepper war ursprünglich in Dresden−Gohlis bei der Karl Ladwig Eisenbau GmbH im Einsatz und wurde jetzt bis auf den Motor verschrottet.

Nach neuesten Informationen ist dieser Schlepper doch nicht auf dem Schrottplatz gelandet. Er ist bei einem historischen Bergbauverein im Raum Dippoldiswalde noch im Einsatz. Er hat vorübergehend einen Zweizylindermotor vom Multicar M22, bis der originale Vierzylinder überholt ist.


Der folgende DFZ 632 wurde 1978 gebaut und war vermutlich auf einem Flugplatz im Einsatz.


Als nächstes ein Eigenbau mit dem Zweizylinder−Motor. Standort ist Bülzig in Sachsen−Anhalt.


Noch ein umgebautes Fahrzeug mit einer Motorhaube vom DDR−Traktor ZT 300. Hier wurde eine Ackerschiene mit hydraulischem Kraftheber angebaut. Der Tank für das Hydrauliköl befindet sich zwischen Vorder−und Hinterrad.


Der folgende Schlepper ist aus Fürstenwalde. Leider ist kein Typenschild mehr vorhanden. Die Motorhaube ist nicht die originale runde Haube von den ersten Schleppern. Wahrscheinlich handelt es sich um eine Motorhaube von einem Traktor.


Dieser Pomssenschlepper ist Baujahr 1985.


Dieser DFZ 632/1 wurde nicht mehr in Pomssen, sondern schon in Georgewitz−Bellwitz hergestellt.


Der folgende DFZ 632/1 wurde 1989 als einer der letzten gebaut und war vor dem Umbau vermutlich auf einem Militärflugplatz im Einsatz.


Auf dem Fahrzeugtreffen in Schmannewitz bei Riesa war 2008 und 2012 dieser DFZ 322 von 1967 mit der Seriennummer 341 zu sehen. Vermutlich ist der Schlepper früher in der Stuhlfabrik in Rabenau gefahren. Später verrichtete er seinen Dienst bei der Stuhlfabrik Thieze und Legler in Seifersdorf bei Dippoldiswalde. Danach lief er in der Polstermöbelfabrik Baumgart, bevor er in Gemeindebesitz überging. Mittlerweile ist der DFZ in Privatbesitz in Seifersdorf.


Ebenfalls in Schmannewitz anwesend war dieser DFZ 632.


Hier ein sehr schön restaurierter DFZ 322. Anfangs wurden die Schlepper alle mit der rundlichen Motorhaube geliefert. Erst später wurde das geändert, um beispielsweise den Anbau des Hubgerüstes zu ermöglichen.


Die folgenden zwei Fahrzeuge werden gerade restauriert.



Beim folgenden DFZ 632 wurde die Fahrerkabine nachträglich geschlossen.


Dieser DFZ 632 von 1985 war bis 2005 als Zugfahrzeug in einem Betonwerk im Einsatz.


Dieser DFZ 632 aus Torgau war früher bei der NVA als Schlepper eingesetzt. Das Fahrzeug ist mit einer Druckluftanlage ausgerüstet.


Der folgende DFZ 632 wurde 1973 gebaut und war beim VEB Präzisionswerkzeugfabrik Schmölln im Einsatz. Das Fahrzeug wurde von der Nachfolgefirma mit übernommen und wechselte dann zu einem privaten Eigentümer in Schmölln. Der Schlepper ist mit einer Hydraulikanlage ausgerüstet, da ursprünglich einmal das Hubgerüst montiert war.


Das nächste Fahrzeug wurde in einem Kuhstall als Schlepper eingesetzt, wechselte 2007 zu einem privaten Eigentümer in Hobeck (Sachsen−Anhalt) und wurde restauriert. Demnächst soll noch ein Dach angebracht werden. Das Baujahr ist 1977. Der DFZ besitzt zwei Hydraulikanschlüsse zum kippen der beiden Multicar−Anhänger, mit denen der Schlepper jetzt meistens unterwegs ist. Zur Erhöhung der Bodenfreiheit wurden hinten und vorn andere Räder montiert. Die Hinterräder stammen von der Vorderachse eines russischen Allrad−Traktors Belarus MTS 52, landläufig 52er Russe genannt. Vorn wurden Räder vom Barkas B1000 montiert.


Der folgende Schlepper wurde 1987 in Brandis hergestellt und trägt die Seriennummer 025/87. Das Fahrzeug war vermutlich im Betonwerk Plötz im Einsatz.


Dieser DFZ 632/1 wurde 1973 hergestellt.


Bei diesem Fahrzeug handelt es sich um einen älteren DFZ 632, noch mit der runden Motorhaube. Der Aufbau mit den Türen wurde nachträglich angebracht, ebenso die vorderen Kotflügel und die vorderen Räder vom Trabant. Der Schlepper war höchstwahrscheinlich im Stadthafen Rostock im Einsatz.


Der folgende DFZ 322 mit der Fahrgestellnummer 365 wurde am 3.11.1967 mit dem Kennzeichen KN 25−60 zum ersten mal zugelassen.


Bei diesem DFZ 632 aus Vorpommern sind leider auch keine Einzelheiten bekannt.


Hier ein DFZ 632 ohne Fahrerschutzdach.


Folgendes Fahrzeug ist ein DFZ 322H von 1973. Der Schlepper mit der Nummer 1253 war früher wahrscheinlich im Möbelwerk Sangerhausen im Einsatz.


Dieser DFZ 632/1 wurde 1974 mit der Nummer 4404 gebaut. Wahrscheinlich war das Fahrzeug in einem Schlachthof stationiert. Auf unbekannte Weise gelangte der Schlepper dann nach Bad Waldsee/Oberschwaben, und wurde nach dem Verkauf im schwäbischen Burladingen in ca. 300 Arbeitsstunden restauriert. Der verbogene Rahmen wurde gerichtet, die gebrochene Motorhalterung geschweißt und ein Schneeräumschild sowie die seitlichen Planen angefertigt. Die ersten drei Fotos zeigen den Originalzustand des Schleppers.


Beim Traktorentreffen 2009 in Kemnitz/Oberlausitz war dieser DFZ632/1 zu sehen. Das Fahrzeug mit der Nummer 4968 wurde 1977 gebaut.


Ebenfalls in Kemnitz aufgenommen, diese Bilder eines DFZ−Schleppers mit geschlossener Kabine und Druckluftbremsanlage.


Dieser DFZ 632 hat die Seriennummer 4915 und wurde 1976 hergestellt. Mittlerweile wurde ein Motor von einem 64er DFZ 322 eingebaut. Verschiedene Vorbesitzer nutzten ihn zum Holztransport und sogar zum pflügen. Dafür wurden unter die Hinterachse noch mal 2 Gewichte mit je 300 kg montiert. Jetzt wird der Schlepper wieder aufgearbeitet und dient zum Abschleppen eines Reitplatzes.


Bei der Schuhfabrik Schreyer−Naefe−Reichel KG im Raum Annaberg wurde 1968 der DFZ 322 Nr.452 mit dem Kennzeichen XC 73−02 angemeldet. Später war der Schlepper beim Rat der Stadt Annaberg im Einsatz. Derzeit dient das Fahrzeug zum Schleppen von Jets und Hubschraubern einer privaten Sammlung auf einem ehemaligen Militärflugplatz der russischen Streitkräfte.


Der folgende DFZ 322 ist leider nicht mehr komplett. Das Fahrzeug wurde 1965 mit der Nr. 190 hergestellt. Der Schlepper war vermutlich zuletzt in der Nähe von Luckau bei der Crinitz Baukeramik GmbH im Einsatz, wo auch die nachfolgenden Fotos entstanden sind.


Im Deutschen Landwirtschaftsmuseum Schloss Blankenhain steht der folgende DFZ 322, Baujahr 1967.


Bei dem nachfolgenden Fahrzeug handelt es sich um einen DFZ 322. Der Schlepper ist Baujahr 1968 und hat die Nummer 497. Früher war er in einem Schweinestall im Einsatz. Vom jetzigen Besitzer wurde der Rahmen um 15 cm verlängert, und der Vierzylinder−Motor des DFZ 632 eingebaut. Der Schlepper befindet sich in Gölsdorf bei Jüterbog und wird vor allem für den Holztransport verwendet.


Der nachfolgende DFZ 632 wurde 1970 gebaut, und war laut Fahrzeugbrief im VEB Kombinat Kabelwerk Oberspree, Werk Kranichfeld im Einsatz. Laut den Erzählungen des Vaters des jetzigen Besitzers hat dieser den Schlepper von Flughafen Erfurt abgeholt, wo er aus Kuba gekommen wäre. Sollte das stimmen, wäre es einer der wenigen Pomssenschlepper, die es rund um die Welt geschafft haben... Durch den querschnittsgelähmten Vater wurde der Schlepper bereits stark umgebaut. Es wurden Hinterräder 12x18 auf Eigenbaufelgen montiert und eine Handsteuerung für Gas und Kupplung. Die Hydraulikpumpe ist nicht original. Diese war ursprünglich rot und nicht so lang wie die heutige. Die jetzige ist eigentlich für diesen Motor nicht geeignet da für höhere Nenndrehzahlen ausgelegt. Darum auch der Getriebeumbau damit der Schlepper bei geringer Geschwindigkeit hochtourig laufen kann. Offensichtlich wurden nur die ersten beiden Gänge anders übersetzt, denn zwischen dem 2. und 3. Gang gibt es einen erheblichen Unterschied, sodaß das Hochschalten schon knifflig ist. Darum fährt man lieber gleich im dritten Gang an bei Leerfahrten. Die Hydraulikanlage wurde so konstruiert um vorne einen Mähbalken anbauen zu können. Dafür wurden vorne zwei Hydraulikwege gebraucht, einer für den Motor am Mähbalken und einer für den Hubzylinder um den Balken vertikal bewegen zu können. Die hinteren Hydraulikanschlüsse wurden montiert, um einen einzelnen Pflugschar anbauen zu können, ebenfalls vertikal bewegbar. Das mit dem Pflug hat allerdings nie funktioniert, die Pfluglast hat lediglich dafür gesorgt daß sich der Querholm hinten verzogen hat. So umgebaut stand der Schlepper die letzten 20 Jahre in einer Scheune. Nach dem Einbau einer neuen Batterie sprang der Motor sofort an...mit einem heutigen Fahrzeug wäre das wohl kaum möglich gewesen. Mittlerweile soll der Pomssenschlepper wieder restauriert werden. Es werden noch Teile gesucht...Kontakt kann vermittelt werden.


Beim Stationärmotorentreffen in Burkhardtsdorf bei Chemnitz 2011 war der folgende DFZ 632 zu sehen.


Der folgende DFZ 632/1 mit Hubmast und Druckluftbremsanlage befindet sich noch in einem gut erhaltenen Originalzustand.


Dieser DFZ 632 wurde im Jahr 2010 komplett restauriert und befindet sich jetzt wieder im einem Topzustand. Die ersten beiden Fotos zeigen den Schlepper im Originalzustand.


Der nachfolgende DFZ 632/1 wurde mit der Nr. 5792 im Jahr 1985 hergestellt und ist damit eigentlich noch sehr jung. Für sein geringes Alter befindet er sich aber in einem äußerst schlechten Zustand. Laut Oldtimereingruppierung hätte der DFZ allenfalls eine Note 5 oder 6 bekommen. Umso erstaunlicher ist der Umstand, daß sich trotzdem ein Liebhaber fand, der dieses Stück DDR−Geschichte vor dem Schrottplatz bewahrt. Über die Herkunft des Schleppers ist leider nichts bekannt. Die letzte Fahrt war eine Vatertagstour und endete vorzeitig, weil der Tank leer war...seitdem stand der Schlepper viele Jahre draußen und rostete vor sich hin. Später wurden zudem noch viele Teile abgebaut. Im Jahr 2009 wurde der Schlepper vom neuen Besitzer aus einem Garten geborgen. Auf einem benachbarten Schrotthaufen fand man noch einige Teile von diesem Fahrzeug. 2010 lief der Motor zum ersten mal, und das Fahrzeug legte die ersten Meter aus eigener Kraft zurück. Mittlerweile wird der DFZ in Halle (Saale) restauriert, allerdings wird sich die Sache noch eine Weile hinziehen. Wir wünschen für diese extrem aufwendige Arbeit viel Erfolg. Hier die ersten Bilder, die den jämmerlichen Zustand des Schleppers dokumentieren.


1983 lief dieser DFZ 632/1 mit der Seriennummer 5677 vom Band. Allerdings hat er jetzt einen Zweizylinder vom DFZ 322 drin. Der Schlepper ist nicht mehr original und wurde neu aufgebaut. Er ist jetzt in der Nähe von Dommitzsch in Nordsachsen als Hofschlepper im Einsatz.


Dieser frühe DFZ 632 von 1968 hat es bis nach Belgien geschafft.


Der folgende DFZ 322/1 von 1975 hat die Seriennummer 1318 und ist derzeit im Hunsrück im Einsatz.

Bei folgendem Fahrzeug, zu sehen in Schmannewitz 2012, handelt es sich wahrscheinlich um einen der ersten DFZ 322. Der 1964 hergestellte Schlepper mit der Seriennummer 106 hat noch die Motorhaube des S3.

Ebenfalls in Schmannewitz zu sehen war 2012 dieser restaurierte DFZ 632/1 von 1983 mit der Seriennummer 5670.

Im Ziegeleipark Mildenberg im Brandenburg befinden sich die Reste dieses DFZ 322/1. Der 1971 gebaute Schlepper mit der Seriennummer 1117 rostet auf einer Wiese vor sich hin...

Hier die Fahrzeuge der Schlepperfreunde Roga.

Wir sind natürlich immer noch auf der Suche nach weiteren Bildern von anderen Pomssenschleppern. Wir suchen auch Bilder von umgebauten Schleppern oder Spezialausführungen, selbstverständlich auch von der kleineren Ausführung, dem DFZ 322. Wir werden diese dann hier einstellen und damit versuchen, dieses doch relativ unbekannte DDR−Fahrzeug einem breiten Publikum vorzustellen, da wir gemerkt haben, daß es selbst im Internet sehr wenig Informationen über die kleinen Industrieschlepper gibt. Die Kontaktadresse finden Sie im Impressum.


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