Bei diesem Eigenbau wurde ein Stromerzeuger BEA 3,5 mit EL 308−Motor von 1979 auf einen gekürzten Multicar−Langholznachläufer montiert. Das Aggregat ist in Schmölln (Thüringen) im Einsatz.
Waggon−oder Wagenschieber wurden auf Bahnhöfen und in Betrieben mit einem internen Schienennetz zum Verschieben von Waggons eingesetzt. Zum Teil fanden sie auch als Tunnelofen−Wagenschieber in der Keramik−und Ziegelindustrie Verwendung. Es existieren leider keine Bilder von solchen Maschinen mit EL 308−Motor. Nachfolgend eine Zeichnung aus einem Prospekt von 1961.
Es handelt sich hier um die Gelenkkreissäge GKSB, gefertigt von der MTS−Spezialwerkstatt Dresden−Klotzsche. Diese Sägen wurden ab Mitte der 50er Jahre für die Forstwirtschaft der DDR gebaut, und waren mit einer Ablängvorrichtung, einem einachsigen Fahrwerk und einer Anhängerkupplung ausgerüstet. Die luftbereifte Säge mit Schubkarrenbereifung 400x100 war als Anhänger oder Karren fahrbar. Das Sägeblatt hatte einen Durchmesser von 710 mm. Damit konnten Stämme bis 280 mm Durchmesser abgelängt werden. Das Sägeblatt wurde über einen Keilriemen mit 1600−1800 U/min angetrieben. Die Gelenkkreissäge hatte ein Gewicht von ca. 230 kg. Die Sägen konnten auch mit Elektromotor geliefert werden (Ausführung GKSE).
Die Vibrationsplatte SVP 25 wurde für die Verdichtung von nichtbindigen Erdstoffen, wie Sand oder Kies, sowie von Frostschutz− Sauberkeits− und Kiestragschichten eingesetzt. Für die Verdichtung von Schwarzdecken konnte sie ebenfalls verwendet werden. Die Antriebsleistung des Motors wurde über eine Fliehkörperkupplung mittels Keilriemen auf zwei Kreisschwinger übertragen, die fest mit der unteren Schwingplatte verbunden waren. Die günstige Schwerpunktlage und die ungerichteten Erregerkräfte führten zu einer selbsttätigen, fortschreitenden Vorwärtsbewegung von max. 17 m/min. Der Motor mit Sockel, Motorplatte und Führungsstange waren durch Schraubenfedern mit der Schwingplatte verbunden, so das Motor und Bediener weitestgehend vor den Schwingungen geschützt waren. An der Schwingplatte konnten seitlich zwei Laufräder angesteckt werden um den Transport der 270 kg schweren Maschine zu erleichtern. Als Motor kam der EL 308/6 zum Einsatz. Der Kraftstoffverbrauch wurde mit 3,3 l/h angegeben. Hergestellt wurde das Gerät im VEB Baumechanik Halle−Ost. Hier eine Abbildung von 1969 und nachfolgend Bilder einer restaurierten SVP 25, Baujahr vermutlich 1978:
Nachfolgend einige Bilder einer anderen Rüttelplatte mit EL 308. Unklar ist, ob es sich um ein Originalgerät handelt, oder ob der Motor nachträglich angebaut wurde. Ein Typenschild weist auf die Allgemeine Baumaschinen GmbH Hameln hin. Als Baujahr ist 1956 angegeben.